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Biodynamische Osteopathie 2017-05-31T00:35:13+00:00

Woher kommt der Begriff „Biodynamische Osteopathie“?

Blechschmidt – Sutherland – Jalous

Der Begriff Biodynamik geht auf die embryologischen Arbeiten von Erich Blechschmidt zurück, in welchen er die Entdeckung machte, dass unser Wachstum als Embryo in dynamische metabolische Felder hinein geschieht.

Der Osteopath Dr. Sutherland lehrte Mitte des 20. Jhd. Diagnose und Behandlungsmodelle am Kopf und dem Nervensystem die bis heute gespürt und angewendet werden. An seinen osteopathischen Wahnehmungen am lebendigen Körper finden sich große Überschneidungen zu den Beobachtungen von Dr. Blechschmidt.

Als Schüler von W.G. Sutherland kombinierte James Jeolous 1995 diese Forschungen aus traditionellen osteopathischen Diagnose- und Behandlungsprinzipien von Dr. Sutherland und den Beobachtungen von Blechtschmidt zu eigenem eigenen didaktischen Model mit dem Namen “Biodynamische Osteopathie“.

Die Biodynamische Osteopathie nach James Jalous wird seit dem für postgradudierte Osteopathen in einem 9-jährigen Curriculum weltweit mit unterrichtet und in vielen Ländern bereits einen großen positiven Einfluss auf die Osteopathie genommen.

Trennt man den Körper diadaktisch in Funktionen und Strukturen wählt die biodynamische Osteopathie eine funktionellere Herangehensweise.

Ziel ist durch die Verbesserung der Funktionen eine graduellen Selbstkorrektur des Körpers zu erreichen der über Zeit auch seine Mobilität und Symmetrie normalisiert.

Diese Herangehensweise nutzt weniger manuell direktiv ausgeführte Prinzipien.

Die Prinzipien

Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig

Unser Körper besteht aus vielen unterschiedlichen Geweben und Flüssigkeiten, die sich gegenseitig beeinflussen und so ein optimales Funktionieren gewährleisten. Wird nun eine Struktur in ihrer Bewegung gestört, verändert sich auf Dauer auch ihre Funktionalität. Diese Funktionseinschränkungen aufzuspüren und mit Hilfe der körpereigenen Selbstheilungskräfte aufzulösen, ist das Ziel des Osteopathen.

Der Körper funktioniert als Einheit

In unserem Organismus arbeiten Milliarden Knochen-, Muskel-, Nerven-, Fett- und Bindegewebszellen zusammen, um einem so spezialisierten Lebewesen wie wir es sind zum Leben zu verhelfen.

Ein Osteopath versteht den Körper als Einheit und untersucht ihn in diesem Bewusstsein, d.h. in all seinen Teilen und als Ganzes betrachtet.

Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte

Unser Körper ist um ein ständiges Gleichgewicht zwischen positiven und negativen Einflüssen, die auf ihn wirken, bemüht.

Wenn ihm das nicht mehr gelingt werden wir krank. Dennoch ist unser Körper normalerweise in der Lage sich selbst zu heilen. Ein Osteopath vertraut dem Körper und ist bestrebt ihn in seinem Selbstheilungsprozess bis zur vollständigen Heilung zu unterstützen.

Durch den kleinstmöglichen Einsatz von mechanische Manipulationen können so Behandlungsnebenwirkungen durch menschliche Fehler minimiert werden.

Die Biodynamische Osteopathie arbeitet so mit den natürlichen Selbstkorrekturen im Körper zusammen um dem Patienten zu seiner Gesundheit zu verhelfen.

Nicht nur für Baby- und Kinderbehandlungen ist diese sanfte, rezeptive Herangehensweise in Deutschland in den letzten Jahren immer beliebter geworden.

Anwendungsbeispiele

Je nach individueller Situation und Diagnose des Patienten kann die Osteopathie als eigene Therapieform oder in sinnvoller Ergänzung zu anderen Therapien Anwendung finden.

Dabei geht es innerhalb der Osteopathie nie darum allein die Symptome oder die Krankheit selbst zu bekämpfen, sondern vielmehr die zugrundeliegenden Funktionsstörungen und Blockaden zu finden und zu lösen, um dem Körper zu helfen seine Gesundheit wieder zu erlangen.

Genaue Anwendungsbeispiele sind leider vom Gesetztgeber für die Osteopathie untersagt worden.

Fragen Sie uns gerne per Mail, Telefon oder schauen Sie bei den Erfahrungsberichten ob Sie ihre Symtome wiederfinden.